Übersicht Band I
Brief-Nr 1,29
Seite 1,76-78
Datum 06.08.1754
Ort Grünhof
an Hamann, Eltern
von Hamann, Johann Georg
Kommentar
76,22 Meinen letzten: wohl kaum 28, also ging der letzte verloren, der offenbar die Nachricht vom bevorstehenden Besuche des Arend oder Karl Berens enthielt, 76,25.
36 Baranke: Lammfell, polnisch: baranki.
77,2 Rigischen Freund: möglicherweise J. Chr. Berens, mit Hinsicht auf dessen geplante Studienreise nach Paris.
4 Landsmann: nicht ermittelt; lies auf des HE.
5 Tausch: die neue Hofmeisterstelle, 75,5.
7 Nachfolger: nicht ermittelt.
10 Rittmeister: v. Oven.
11 Deutliche Ressentiments gegen den Bruder (und das Elternhaus überhaupt), 78,26 f.; 78,32; 79,9ff. und 80,1, dem er Mangel an brüderlicher Liebe vorwirft, nur weil er seiner Bitte, dem Rittmeister eine Laute zu besorgen, nicht entsprach. Dazu kommt die selbstquälerische, komplizierte Reflexion über das Mitleid. All dies hatte er später zu korrigieren, 81,25 ff.
29 guter Freund: Bassa=Haggi Painter, 13,9; es ist der armenische Kaufmann Bassa, in Mitau und Riga tätig; die gegenwärtige Schrift ist das Manuskript seiner Autobiographie, dem der Vater in Königsberg, später in Amsterdam zur Übersetzung ins Türkische verhelfen soll; 77,30ff.; 81,20; 82,11; 84,26 (arabisch), vgl. auch N II,25; 29; 51.
78,1 Abgesandten: bei der preuß. Gesandtschaft in Warschau, darunter Hävelke, sind nicht zu ermitteln.
11 gelehrte Jude: Christ. Gottfried Seligmann.
23 Brief: Lindners, nicht überliefert.
31 gehenzu: lies gehen zu.