Übersicht Band I
Brief-Nr 1,49
Seite 121-123
Datum 25.10.1755 a.S.
Ort Riga
an Hamann, Eltern
von Hamann, Johann Georg
Kommentar
121,6 letzter Brief: den Hase mitnahm? 120,17, nicht überliefert.
10 Ihre Bitte: in einem nicht überlieferten Brief.
18 Die Erde: Ps 24,1; 1 Ko 10,26.
28 Vaterland: weil wir auf Erden keine bleibende Statt haben und der Himmel das wahre Vaterland ist (1 Ko 4,11).
33 guten Samen: Anspielung auf Mt 13,24 ff.; 13,37f.; Mk 4,26f.
36 einen Brief: von der Familie v. Witten.
122,1 Nachfolger: 118,31.
3 dem jüngsten: der Witten-Söhne, Joseph Johann.
28 Ein anderer: nicht ermittelt.
30 Ein ganzes Haus: das der Familie Berens; wobei bezeichnend ist, daß H. seinem Vater, der doch J. Ch. Berens in seinen Briefen grüßen läßt und Gegengrüße erhält (123,11), weder das Haus genauer bezeichnet noch Andeutungen über gewisse Reise-oder andere Pläne macht, die Berens schon damals hegte. Oder H. meint das Haus des Pastor Gericke; das Belgers scheidet aus, da es zu Unstimmigkeiten gekommen war, vgl. Gedanken über meinen Lebenslauf, N II,24.
33 Entschlüßung: zu einer neuen Hofmeisterstelle, 123,4, also offenbar weiter östlich. So kann noch nicht die Rückberufung nach Grünhof in das von-Wittensche-Haus gemeint sein. Aber auch hier ist, in der Strategie des Emanzipationsprozesses, eine verschleiernde Taktik gegenüber dem Vater bemerklich.
123,1 Jacob: 1 Mo 28-35.
4 Ort: vielleicht doch St. Petersburg.
12 seine Fr. Schwester: Sophie Johanna Schultz.
13 Gericke: Hs Königsberger Studienfreund, Sohn des Rigaer Pfarrers Joh. Christoph G., in dessen Haus H. verkehrte und der später, nach seiner Rückkehr aus England, sein Beichtvater sein wird; vgl. Gedanken über meinen Lebenslauf, N II,31.
16 an meinen Bruder: nicht überliefert.
27 indem ich: zu ergänzen [mich].