Übersicht Band I
Brief-Nr 1,60
Seite 1,147-152
Datum 21.02.1756
Ort unbekannt
an Lindner, Johann Gotthelf
von Hamann, Johann Georg
Kommentar
147,8 Lies <den>; Rittmeisters: v. Oven.
10 lieben Bruders: Ehregott Friedrich.
11 Zeilen: nicht überliefert, 157,4.
17 Friesel: Ausschlag, lat. febris miliata und febris purpurata.
18 schwierig: widerstrebend, bedenklich.
25 letzten Brief <...> nebst einem: nicht überliefert.
27ff. schon gemeldt <...> Mandrin <...> Gedicht des HE. Trescho: 142,31ff.
148,1 Lies der Fracht.
3 Salamalec: 162,18 und das Kleeblatt Hellenistischer Briefe 1, N II,172,25-29: Ich habe lange das Wort Salamalec in den jüngern Werken des Witzes gefunden, so in Frankreich auskommen, ohne es zu verstehen, bis ich unvermuthet in des Arvieux Reisebeschreibung antraf, daß Salamalec einen morgenländischen Bückling oder Fußfall bedeute. Vgl. auch N VI,34, s. v. Arvieux, wo die Stelle aus seinen Memoirs du Chevalier d'Arvieux contenant ses voyages <...>, Paris 1735, genannt ist, die H. stark beeindruckte: wie ein geprügelter Cherif die Hand des Naib küßt und sich mit einem Salamalec für die Strafe bedankt. Vgl. auch 162,14ff.
4 Leichenrede: Mandrins, 142, 35.
5 Nachahmung der Voltairischen: wohl des Eloge funèbre des officiers qui sont morts dans la guerre des 1741, die ebenfalls in der Voltaire-Ausgabe George Conrad Walthers, Dresden 1748-1770, im Bd. IX, enthalten ist.
7 Schrift selbst: das Testament Mandrins.
10 R.[everendus] P.[ater]; viri obscuri: Anspielung auf Ulrich v. Huttens Epistolae obscurorum virorum; Gasparini: ob Hs Vermutung wohl auf Marco Antonio G. geht, den Verf. von Quaresimale, Venedig 1749?
18 Achtel Butter: es muß sich um den achten Teil eines Liesspfundes handeln, etwa 20 Kilogramm; vgl. Julius Eckardt, Livland im achtzehnten Jahrhundert <...>. Erster Bd. bis zum Jahre 1776. Lpz. 1876, S. 382.
19 beschlagen: reservieren.
21 H. M. L.[indner].
22 Wagger: lettisches Wort, heute: Vagars, Arbeitsaufseher auf Gutshöfen; Mutter Marianchen: Marianne Lindner möge den besten Schnaps spendieren.
26 höchste Instanz: die Gräfin, 141,26.
27 Wohlstand: Anstand, Höflichkeit, nämlich auch noch für Braten oder Geflügel zu sorgen, zur Beträufelung mit Butter.
31 der älteste: Peter Christoph v. Witten.
37 Schrecken: vgl. auch 152,16ff.
149,17 Nachbar: J. Ch. Ruprecht.
19 Zuzu: 140,26.
20 Parisius: 142, 20.
21 Brief: von seinem Halbbruder, dem Pastor Gericke in Riga, den H. abschreiben will, Zeile 25.
27 Arvieux: wohl seine Memoirs du Chevalier d'Arvieux.
30 Oest und die französische brochure: 143,2 und 36.
31 Herr H.: der unbekannte arme Freund, 131,10; 133,34; 135,35; 1336,16; 144,24; 149,3.
150,15 Wenn der Zeigefinger: Persius-Anspielung: 1,28: at pulchrum est digito monstrari et dicier hic est; lies <uns>, da von H. gestrichen.
17 Lies <macht>.
21 Ihrer Sammlung: Reden und Gedichte <...>, zweite Sammlung der Schulhandlungen oder Redeübungen, nebst den Einladungsschriften und Schlußgedichten, Riga 1756.
26 Keine Kunst: möglicherweise Zitat.
32 Buchdrucker: Driest in Königsberg; unseres Hofbuchführers: Petersen mit seinen polnischen Privilegien, 127,36.
33 auf Ihre Rechnung: auf die von des Buchdruckers Driest Tochter, so daß die -witzig fingierte -Mitgift erheblich höher ausfallen müßte.
34 Die franzöische Rede: Lindners, auf Peter den Großen.
151,1ff. praeter asperitatis: 161,10ff.
17 Irrungen: Errata.
18 Beschluß des Rektors: nicht ermittelt.
25 Mussii Porten: verballhornter Monsieur (Georg) Poorten?
29 Mandrin: N IV,241, 40ff.
30f. jüngster Bruder: Gottlob Immanuel.
32 Der arme Schelm: 154,30.