Übersicht Band I
Brief-Nr 1,78
Seite 1,205-207
Datum 01.06.1756
Ort Meyhof
an Lindner, Johann Gotthelf
von Hamann, Johann Georg
Kommentar
205,17 Brief: vom Vater und Bruder? Nicht überliefert, 206,5.
18 Couvert: die Erörterungen 203-205.
19 gezeigt: gezeugt.
24 Alemberts Sache: Le Guay de Prémontval; nicht zu ermitteln, um welche Sache es sich handelt.
25 Orphelin: Voltaires Tragödie Orphelin de la Chine; Henault: Charles Jean François H.; gemeint ist sein Abrégé chronologique de l'histoire de France.
28 Hume: Essays and Treatises <...>, in Sulzers Übersetzung, Hamburg 1755.
206,4f.

Reisen als Heilmittel gegen Hypochondrie ist ein beliebter literarischer Topos des Jahrhunderts.

7f. offenbar in einem nicht überlieferten Brief des J. Chr. Berens.
10 Ihrem letzten Schreiben: nicht überliefert.
13 Ihr: gemeint ist die Familie Berens.
17 biß Michaelis: 29. September.
20 Sie: General v. Witten und Frau.
26 alles schon verabredet: der Wechsel nach Riga in den Dienst der Familie Berens, 208,2ff.; Brief bekommen: vom Vater, nicht überliefert.
29 HE B.[erens].
30 neue Pfingsten: neuen Stils.
31 selbst schreiben: 79.
207,3 ihn: den Fuhrmann.
7 Taluppe: auch Schaluppe, kurzer pelzbesetzter Überwurf, besonders für Frauen.
11 kleine Verdrüßlichkeiten: einer neuen Schwangerschaft.
14 Der große Duns: J. Chr. Gottsched -so in Lessings Sinngedichte: die Antwort auf die Frage: Wer ist der große Duns? Das satirische Epitheton wurde modisch seit A. Popes Dunciade.
15 P.[etersen].
20 die schöne Cantata etwa aus Danzig: entweder meint H. einen Verwandten aus der Familie seiner Mutter, den Danziger Organisten Jean (Joh. Jeremias) Du Grain (gest. 1756), oder (wegen des pp.) eine Kantate Lindners, etwa Erbauung beim Kreuze Christi, die dann in Danzig gedruckt worden wäre?