Übersicht Band I
Brief-Nr 1,112
Seite 1,245-247
Datum [00.09.1758]
Ort [Riga]
an Lindner, G.I.
von Hamann, Johann Georg
Kommentar
245,20 von unserm Hofe: 244,22.
27 Artzt hilff Dir selber: Lk 4,23.
30 zu Ihrem Beruf zurück: L. hatte Theologie studiert, war aber in eine Glaubenskrise geraten; Hs Mahnung, zur Theologie zurückzukehren, scheint ihn eine Weile beeindruckt zu haben (291,13); 16 Jahre später wird er Medizin studieren. Ein postum (gest. 1818) veröffentlichtes und allein für Freunde bestimmtes Buch: Philosophie der religiösen Ideen, Straßburg 1826, behauptet, in der Nachfolge Lessings und unter dem Einfluß von Kants Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft die regulierende Funktion des Verstandes angesichts der Offenbarungsreligion.
32 Hirtenbriefe: z. B. an Lindner, aber auch an die Söhne v. Witten, zwischen denen und L. es offenbar Zwist gegeben hatte, 246,4ff.
35 von einem Freunde gehetzt: Bassa in Mitau. Es scheint nicht nur um Hs Schulden bei diesem zu gehen, 246,17-37 und Gedanken über meinen Lebenslauf, S. 327.
246,4f. den Briefwechsel: Hs mit den Söhnen v. Witten, die mit Sie gemeint sind.
14 zu Herrn Bruder: Johann Gotthelf.
16 darauf staat machte: stark hoffen, wohl ein ostpreußischer Solözismus.
17 Sie und B.[assa].
27f. ehrwürdiger als Jonathans Seele: 2 Sam 1,26.
31f. Der Stein <...> Eckstein: Ps 118,22; Mt 21,42 u.a.
247,2 Wirth: Carl Berens.
8 Pastorath: in Grünhof, die Familien von Samuel Albrecht und Johann Christoph Ruprecht.