Übersicht Band I
Brief-Nr 1,134
Seite 1,287-289
Datum 09./20.01.1759
Ort Riga
an Hamann, Johann Christoph d.Ä.
von Hamann, Johann Georg
Kommentar
287,12 Buchholtz: Johann Christian B.
15 Wenn H. den vorhabenden Brief überhaupt schrieb, ist er nicht überliefert.
16f. Vgl. Gedanken über meinen Lebenslauf S. 434ff.; H. wirbt um Katharina Berens, hört in einer nächtlichen, mystischen Erfahrung die göttliche Zustimmung, schreibt an den Vater, erhält dessen Erlaubnis zur Heirat, schreibt seinen Entschluß an J. Chr. Berens, der sich noch in St. Petersburg befindet, übermittelt Katharina (mit einem französisch Billet) als Zustimmungs-oder Verwerfungsprobe den Brief, den sie dann -zum Zeichen ihrer Bereitschaft -weiterbefördert. Er schreibt sodann, im Hause, an Arend Berens, der indirekt in einem Brief an Katharina, merkwürdigerweise unter Hs Adresse, (noch) nicht ablehnend antwortet. Es kommt aber an Silvester 1758 zu außerordentlichen Auftritten zwischen H. und Arend Berens. Dabei ging es vor allem um Fragen des Glaubens; auch Hs Gebet am Neujahrstag 1759, N II,54.
30f. Cento aus Ps 17,5; Ps 13,6; Ps 96.
288,2 Sie: Katharina; so auch 288,19.
2 den Stummen als Taub: 2 Mo 4,11.
17f. ein Mann: 1 Mo 2,24; Mt 19,5f.; Mk 10,7; Eph 5,31.
20f. läutern: Spr 20,9.
21 morgenden Epistel: 1 Pt 2,5.
35f. Sätze, deren Emphase nicht ernst genug genommen werden kann.
289,8 notifications-Schreiben: Verlobungsanzeige.
9 Anspielung auf 1 Mo 29,18, Jakob und Rahel.
26 in Ansehung des wilden Schweines: wohl Fleischbesorgung für Karl Berens, 285,16 und 296,28.