Übersicht Band I
Brief-Nr 1,150
Seite 1,357-361
Datum 05./16.07.1759
Ort Königsberg
an Hamann, Johann Christoph
von Hamann, Johann Georg
Kommentar
357,34 Arbeit zu Ende: vgl.358,1.
358,3 Leusdeniarisch Testament: Leusden und Kypke; Daries Wörterbuch: Danz, Johann Andreas, Compendium grammaticae <...>.
17 kurze Einlage: verloren gegangen.
36 Säuglinge: 1 Ko 3,2; 1 Pt 2,2.
359,3 Lies gehört.
6 Mir geschehe: Lk 1,38.
8 Winderzeugungen eines Hills: Lucina sine concubitu des John Hill, vgl. den zweiten Abschnitt der Sokratische[n] Denkwürdigkeiten, N II,75,11 und 197,34..
10ff. Cento aus Heb 1,17; Lk 1,34; Lk 1,37f.; Jh 8,50 (Ehre, u.a.); Off. 2,9 und 3,9; Lk 2,8ff.; Mt 2; Mt 27,52 (Gräber).
23 Lies Prosopopoeen: vom griechischen Lehnwort ins Lateinische: prosopopeia: Personendichtung oder poetische Fiktion.
25f. Brocken: Mk 8,19; Jh 6,13; Monosyllaben: einsilbige Wörter wie Brot, Korb, Geist; mit Johannes: Jh 21,25.
31 Lies Wehen: nach Mt 24,8 (Mk 13,8).
32 Loth: 1 Mo 19,14ff.
37 Anspielung auf Gal 5,22.
360,2f. Gnade genügen <...> Kraft: 2 Ko 12,9.
3 wie Horatz: Hor. sat. 2, 1,30-34: ille velut fidis arcana sodalibus olim / credebat libris neque, si male cesserat, usquam / decurrens alio neque, si bene; quo fit ut omnis / votiva pateat veluti descripta tabella / vita senis.
8 so dromedarisch: wie das einhöckrige Kamel sich nach Oasen sehnt; vgl. Hs Verse von 1751 Freundschaftlicher Gesang auf die Heimkunft des Herrn S. G. H.[ennings], N II, 228f., wo die Verse 10f. lauten: Gar zu leichtgläubig getäuschet, in dromedarischer Sehnsucht /Erscheint mir Deine Gestalt!.
27 der Dichter, der für die Ewigkeit schreibt: Hor. c. 3,30: Exegi monumentum aere perennius.
29 Homer durch den Schlummer seiner Muse: Hor. ars 359: quandoque bonus dormitat Homerus.
30 Der Zorn des Achills: aut famam sequere aut sibi convenientia finge /scriptor. honoratum si forte reponis Achillem, /inpiger, iracundus, inexorabilis, acer /iura neget sibi nata, nihil non adroget armis. Hor. ars 119-122 (nach Hom.I,1,1,1): Die Stoffwahl verlangt Anschluß an die Überliefrung oder, bei freier Erfindung, innerlichen Einklang.Führt deine Dichtung etwa aufs neue den Achill vor, dann muß er rastlos sein, zornwütig, unerbittlich, leidenschaftlich, Anerkennung dem Recht versagend, jede Willkür dem Schwert ertrotzend (Übers. W. Schöne).
361,3f. Wirth <...> Gedicht: J. G. Lindner; das Gedicht ist nicht ermittelt.
7 Sergeanten Quartier: des A. H. Berens; Begleitung: 337,35ff.
19 geschwinde Antwort: bezieht sich wohl auf das 358,6 genannte Wörterbuch.