Übersicht Band I
Brief-Nr 1,167
Seite 1,441-444
Datum 20.11.1759
Ort Königsberg
an Hamann, Johann Christoph
von Hamann, Johann Georg
Kommentar
441,9 griechische Grammatick: von J. E. Wagner, 437,33.
21 Gratial: Dankgeschenk.
34 lateinischen Grammaticken: ebenfalls von Wagner.
35f. Destouches <...> Andrews: 440,13.
442,11 Vechneri: Daniel V.; lies Hellenolexias, 1733.
14f. Brief vom Dollmetschen: darin verteidigt Luther wesentlich seine Übersetzung von Rö 3,28 und erläutert seine Übersetzungsprinzipien. Das im Titel genannte zweite Thema: die Anrufung der Fürbitte der Heiligen tritt dagegen zurück. Sie habe in der Bibel -meint Luther -keine Stelle und ziehe die Gläubigen vom Kern des Glaubens ab (vgl. WA 30²,635).
17 ein alter Gottesgelehrter: Wenczeslaus Linck in seinem Vorwort zum Sendbrief: Bitt der halben einen ieden liebhaber der warheit, wölle jhm sollich werck jm besten lassen entpfolhen sein, und Gott treulich bitten umb rechten vorstandt der Göttlichen schrifft zu besserung unnd meherung gmeiner Christenheit. Amen. H. bezieht fälschlich das Epitheton Göttlich auf Luthers Schrift, während Linck doch wohl die Hl. Schrift meint.
30f. Politick: auf welche historische Formen der Gütergemeinschaft sich Helvetius bezog, nicht ermittelt.
31 Papageyen: Plin. nat. 10,58: imperatores salutat et quae accipit verba pronunciat; Pers. proem. 8: quis expedivit psittaco suum chaere; Macr. Sat. 2,5.
34 Longimanus: Beiname des persischen Königs Artaxerxes.
443,15 Weimanns Disput.: Daniel W., 425,20f.
18 Sic volo sic iubeo; das konnte Doctor Luther sagen: im Sendbrief vom Dolmetschen hieß es, indem Juvenal 6,223: hoc volo <...> leicht variiert wird: <...> sit pro ratione voluntas (WA 30²,635), 442,14ff.
20 recht lustig theologisch: vielleicht wegen der reichlichen Eseleien, mit denen Luther seine Widersacher polemisch bedenkt.
26 Aus den defekten Briefstellen lassen sich mit Gewißheit nur ergänzen Zeile 35: Prof. Kyp[ke] <...> [gr]iechisch; Zeile 36: [Rosen]kranz;
444,1 Tele[mach]; Zeile 8: [Ar]beiten mir [ü]bersetzen.
444,11 General Baß: der Generalbaß als anzügliche Metapher der fundamentalen Freundschaft mit Bassa.